Autor Thema: Donauauen bei Winzer. Efke IR820 4x5  (Gelesen 4798 mal)

Offline hubspe

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Donauauen bei Winzer. Efke IR820 4x5
« am: 01. August 2014 - 16:05:34 »
Efke IR 820 4x5, Filter 715. Auf Adox MCC110.
« Letzte Änderung: 01. August 2014 - 16:06:16 von hubspe »

Offline Capgras

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Re: Donauauen bei Winzer. Efke IR820 4x5
« Antwort #1 am: 02. August 2014 - 12:19:04 »
Ja, schön. In dieser Sektion habe ich mich schon verdammt einsam gefühlt ...

Offline hubspe

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Re: Donauauen bei Winzer. Efke IR820 4x5
« Antwort #2 am: 02. August 2014 - 13:34:58 »
Ja, schön.

danke.  :)

In dieser Sektion habe ich mich schon verdammt einsam gefühlt ...

jepp, IR-analog ist übersichtlich geworden.
Einfach den IR-Sensor an die Digiknipse oder die entspr. Photoshop-Action downloaden, installieren und fertig is. Keine Mühen beim Belichten, der Negativ/Positiventwicklung.  :?

Bei Facebook gibt es noch ein paar Gruppen wo IR-analog auftaucht:
Black and white infrared photography oder ab und zu mal bei der Lith Printing Gruppe. ;)
« Letzte Änderung: 02. August 2014 - 13:36:06 von hubspe »

Offline zille

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Re: Donauauen bei Winzer. Efke IR820 4x5
« Antwort #3 am: 02. August 2014 - 16:16:24 »
Ja, schön. In dieser Sektion habe ich mich schon verdammt einsam gefühlt ...
Aber Du hast durchgehalten.  :streichel:

jepp, IR-analog ist übersichtlich geworden.
Einfach den IR-Sensor an die Digiknipse oder die entspr. Photoshop-Action downloaden, installieren und fertig is. Keine Mühen beim Belichten, der Negativ/Positiventwicklung.  :?

Ihr seid eben ganz harte Hunde.  :respect:


Mir erschliest sich nicht der Sinn, sich den Mühen einer Großbildkamera zu unterziehen.
Große Bilder mache ich auch regelmäßig und hänge sie in Ausstellungen geprintet bis zur Größe von 300x60cm (zusammengesetzte Panoramen) auf – alles aus einer D80.

Welche Beweggründe hast Du? Machst Du noch größere Bilder?
»Das Vertrackte am Klarmachen des eigenen Standpunktes ist, daß man dadurch zu einem nicht zu verfehlenden Ziel wird.«
Benedictus d'Espinoza (1632 - 1677)

Offline hubspe

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Re: Donauauen bei Winzer. Efke IR820 4x5
« Antwort #4 am: 02. August 2014 - 17:50:59 »
Mir erschliest sich nicht der Sinn, sich den Mühen einer Großbildkamera zu unterziehen.

Wenn man einen ordentlichen Abzug vom 4x5inch-Negativ vor sich liegen hat und alles andere egal ob 10, 20, 30, oder 40Megapixel was danebenliegt schaut qualitativ ziemlich erbärmlich aus, dann weiss man warum man sich die Mühe gemacht hat.
Und wenn ich dann noch sehe was an Tonwerten ( Anzahl der Grautöne!) so aus dem Drucker kommen kann (nämlich max. 286 versch. Grautöne) ...oh mann, Qualität schaut anders aus.  :D

Große Bilder mache ich auch regelmäßig und hänge sie in Ausstellungen geprintet bis zur Größe von 300x60cm (zusammengesetzte Panoramen) auf – alles aus einer D80.
Machst Du noch größere Bilder?

Nö, i.d.R. auf 24x30 oder 30x40 Barytpapier maximal. Bei größeren Formaten nimmt die Qualität dann wieder ab.



Offline zille

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Re: Donauauen bei Winzer. Efke IR820 4x5
« Antwort #5 am: 02. August 2014 - 19:59:09 »
Wenn man einen ordentlichen Abzug vom 4x5inch-Negativ vor sich liegen hat und alles andere egal ob 10, 20, 30, oder 40Megapixel was danebenliegt schaut qualitativ ziemlich erbärmlich aus, dann weiss man warum man sich die Mühe gemacht hat.

Ah ja. :mrgreen:

Und wenn ich dann noch sehe was an Tonwerten ( Anzahl der Grautöne!) so aus dem Drucker kommen kann (nämlich max. 286 versch. Grautöne)

Abgesehen von dem Zahlendreher – Du glaubst allen ernstes, dass das menschliche Auge mehr als 256 Grautöne unterscheiden könne?!?
Na dann …  :mrgreen:
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Offline hubspe

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Re: Donauauen bei Winzer. Efke IR820 4x5
« Antwort #6 am: 03. August 2014 - 10:37:47 »
Und wenn ich dann noch sehe was an Tonwerten ( Anzahl der Grautöne!) so aus dem Drucker kommen kann (nämlich max. 286 versch. Grautöne)

Abgesehen von dem Zahlendreher – Du glaubst allen ernstes, dass das menschliche Auge mehr als 256 Grautöne unterscheiden könne?!?
Na dann …  :mrgreen:

das glaube ich nicht nur das weiss ich ganz sicher. Leg mal einen ordentlichen Barytabzug und den gleichen ausgedruckt nebeneinander, der Unterschied ist da eher krass. Konnte mich bei verschiedenen Gelegenheiten z.B. Kunstausstellungen oder initiierten Vergleichen selber davon überzeugen.

Leica hat eine digitale Monochromkamera für 7000 Euronen aufgelegt.
Nicht mal Leica behauptet die Qualität einer rein analogen Verarbeitungskette erreichen zu können. Deshalb hatten sie da auch fast geschrieben. Das stand mehrere Monate bei der Monochrom-Leica auf deren HP, ist aber mittlerweile (wahrscheinlich aus Marketinggründen) rausgenommen worden.

« Letzte Änderung: 03. August 2014 - 11:55:38 von hubspe »

Offline zille

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Re: Donauauen bei Winzer. Efke IR820 4x5
« Antwort #7 am: 03. August 2014 - 23:05:42 »
das glaube ich nicht nur das weiss ich ganz sicher.

Gut, dann müssen wir darüber nicht streiten. Du erlaubst, dass ich Zweifel äußere?

Leg mal einen ordentlichen Barytabzug und den gleichen ausgedruckt nebeneinander, der Unterschied ist da eher krass.

Wir verstehen uns richtig – gemeint ist ein ordentlicher Barytabzug im Vergleich zu einem ordentlichen Ausdruck von einem ordentlichem Scan des Negativs?
Ja, dann ist der Unterschied mit Sicherheit krass. Zu Ungunsten des Barytabzugs.

Konnte mich bei verschiedenen Gelegenheiten z.B. Kunstausstellungen oder initiierten Vergleichen selber davon überzeugen.

Quatsch. Das hast Du mit Sicherheit nie gesehen. In einer Ausstellung wird nicht gleichzeitig ein ordentlicher Barytabzug im Vergleich zu einem ordentlichen Ausdruck von einem ordentlichem Scan des Negativs gezeigt. Und falls es einen Vergleich gegeben haben sollte – Du kennst jeden einzelnen Arbeitsschritt der Verarbeitung?!?



So, bevor es jetzt in Beschimpfungen ausartet … Es gibt ein einfache, nachvollziehbare Erklärung.
Wer von seiner Methode überzeugt ist, wird nicht die seiner Meinung nach schlechtere Methode zur Perfektion bringen. Wer mit analogen Kameras fotografiert, sich der Mühe des Großbild auseinandersetzt, der ist nicht gleichzeitig auch der perfekte digitale Bildbearbeiter. Wer so etwas macht, der legt sein Augenmerk  und seine Mühen auf die Bearbeitung in der Dunkelkammer.

Aber digital geht weit mehr als in der Dunkelkammer.

Auch ich habe in der Dunkelkammer gearbeitet und Color-Prints bis 60 cm Breite für Ausstellungen ausgearbeitet. Damit soll nur gesagt werden, dass ich die analoge Verarbeitung beherrsche. Und es soll gesagt sein, dass die damaligen Ausstellungen mit analogen Prints toll waren.
Zumindest solange, bis ich Scans der Negative und davon Prints angefertigt habe. Und ab hier begeben wir uns wieder auf Glaubensfragen …

Im Anhang liegen drei Dateien in unterschiedlichen Grautönen. Jeder dieser Grautöne ist nur um eine der jeweils 256 möglichen von einander getrennt. Kannst Du sie visuell unterscheiden? In Photoshop geladen kannst Du die Unterschiede ausmessen und uns mitteilen, was ich wirklich gemacht habe … Solltest Du Probleme haben, die Grautöne 1 von 256 zu +/- 1 sicher visuell von einander unterscheiden zu können, dann kannst Du mit Sicherheit auch nicht mehr als 256 Grautöne differenzieren. Falls es Dir gelingt, müssen wir einen anderen Test zum Leistungsvermögen des menschlichen Auges machen. Dann vergleichen wir mal die Möglichkeit, das +/-1 unterschiedliche Grautöne nicht unmittelbar neben einander liegen wie in den gezeigten Beispielen, aber immer noch auf die Differenzierung von 256 Tönen bezogen.

Bisher habe ich mich ganz bewusst nicht um das oben gezeigte Bild (dafür fehlt mir schlicht die Vergleichsmöglichkeit) sondern nur um Deine Aussage zur generellen Qualität von digitalen zu analogen Aufnahmen geäußert.

PS.:Wusstest Du, dass die Speicherung in der analogen Fotografie digital erfolgt, in der digitalen Fotografie dagegen analog? Was wie ein Wortspiel aussieht, ist reale Praxis. Macht aber bei genauer Betrachtung einiges verständlich.
»Das Vertrackte am Klarmachen des eigenen Standpunktes ist, daß man dadurch zu einem nicht zu verfehlenden Ziel wird.«
Benedictus d'Espinoza (1632 - 1677)

Offline hubspe

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Re: Donauauen bei Winzer. Efke IR820 4x5
« Antwort #8 am: 04. August 2014 - 09:10:25 »
Grundsätzlich, damit wir nicht aneinander vorbeireden: Ich rede ausschließlich von analoger Schwarzweissfotografie. Farbe intersssiert mich null. ;)

In Bezug auf einscannen unterhalte dich doch mal mit einem alten Hasen der sowas schon 20-30 Jahre macht und beides kennt.
Es ist nicht möglich analoge Negative/Prints qualitativ gut einzuscannen, weil es da immer einen Knick in der Kurve gibt, sozusagen.
Durchgängig qualitativ einheitlich geht es nur wenn man ein digitales Negativ hat (.cr2 o.ä. Formate).

Du hast Zweifel das man mehr als 268 versch. Grautöne auseinanderhalten kann. Daraus ergeben sich für mich Zweifel das du schon allzuviele ordentliche Barytabzüge vom 4x5inch oder 8x10inch Negativ gesehen hast. Sonst hättest du die Zweifel nicht. ;)

Quatsch. Das hast Du mit Sicherheit nie gesehen. In einer Ausstellung wird nicht gleichzeitig ein ordentlicher Barytabzug....

So, bevor es jetzt in Beschimpfungen ausartet …

Diskussionen laufen immer dann aus dem Ruder wenn der eine den anderen beschimpft oder als Lügner bezeichnet.
Wenn du nicht in der Lage bist einigermassen sachlich in einem Forum zu diskutieren solltest du es besser lassen.

Wenn ich das nicht mit eigenen Augen in einer Ausstellung gesehen hätte hätte ich es auch nicht gepostet.


Im Anhang liegen drei Dateien in unterschiedlichen Grautönen. ... Solltest Du Probleme haben, die Grautöne 1 von 256 zu +/- 1 sicher visuell von einander unterscheiden zu können, dann kannst Du mit Sicherheit auch nicht mehr als 256 Grautöne differenzieren.

Etwas kann nur so gut sein wie das schwächste Glied in der Kett. In dem Fall der Browser und der Bildschirm. Die Darstellung im/am Browser/Bildschirm ist immer eher grottenschlecht im Vergleich zum Original. Was Browser und Bildschirm aus einem Bild machen ist imho indiskutabel.
Was glaubst du also sollte ich bei deinen Beispielbilder heraussehen können... genau, nämlich nix weil die Qualität medienbedingt viel zu schlecht ist.  :D

Offline Capgras

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Re: Donauauen bei Winzer. Efke IR820 4x5
« Antwort #9 am: 04. August 2014 - 09:35:40 »
@ Zille: Du bist eine echte Spaßbremse. Ich zweifele nicht an deinem Sachverstand, aber du diskutierst nicht, du beanspruchst die Deutungshoheit.

Offline zille

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Re: Donauauen bei Winzer. Efke IR820 4x5
« Antwort #10 am: 04. August 2014 - 10:21:36 »
In Bezug auf einscannen unterhalte dich doch mal mit einem alten Hasen der sowas schon 20-30 Jahre macht und beides kennt.

Donnerwetter. Das geht schon seit 30 Jahren?!?

Es ist nicht möglich analoge Negative/Prints qualitativ gut einzuscannen, weil es da immer einen Knick in der Kurve gibt, sozusagen.
Durchgängig qualitativ einheitlich geht es nur wenn man ein digitales Negativ hat (.cr2 o.ä. Formate).

Eine Behauptung, die jeder Grundlage entbehrt. Aber sehr gut geeignet ist, den Mythos des analogen Großformats zu stützen.

Du hast Zweifel das man mehr als 268 versch. Grautöne auseinanderhalten kann. Daraus ergeben sich für mich Zweifel das du schon allzuviele ordentliche Barytabzüge vom 4x5inch oder 8x10inch Negativ gesehen hast. Sonst hättest du die Zweifel nicht. ;)

Falsch. Es liegt nicht an der Menge der Abzüge, die man angeschaut hat, sondern an dem Leistungsvermögen des Auges und der Signalverarbeitung im Gehirn.
Wenn man sehr viele vermeintlich bessere Abzüge anschaut, glaubt man bestimmt, etwas zu sehen – Placeboeffekt.

Wenn ich das nicht mit eigenen Augen in einer Ausstellung gesehen hätte hätte ich es auch nicht gepostet.

Tatsache? Du hast Ausstellungen besucht, in denen der Künstler gute und schlechte Abzüge von ein-und dem selben Ausgangsoriginal neben einander gehängt hat?

Was glaubst du also sollte ich bei deinen Beispielbilder heraussehen können... genau, nämlich nix weil die Qualität medienbedingt viel zu schlecht ist.  :D

Auch hier irrst Du. Der Unterschied ist sowohl messtechnisch als auch visuell zu fassen. Letzteres aber nur deshalb, weil ich den Unterschied direkt nebeneinander gelegt habe. Das Du da »Nix« siehst, mag daran liegen, das Du wegen der vermeintlichen Überlegenheit der analogen Fotografie Dir gar nicht Mühe gibst, auf einem Bildschirm etwas erkennen zu wollen.

Ich wiederhole noch einmal: Wusstest Du, dass die Speicherung in der analogen Fotografie digital erfolgt, in der digitalen Fotografie dagegen analog? Macht aber bei genauer Betrachtung einiges verständlich – nämlich den Grund, weshalb es in der analoge Fotografie nicht mehr Grautöne als in der digitale Fotografie geben kann.
Die Speicherung im Analogen erfolgt nur in zwei Stufen, null/eins oder ja/nein. Entweder metallisches Silber oder nichts von dem. Die Differenzierung der Grautöne erfolgt erst beim Betrachten durch die unterschiedlich großen metallischen Partikel und deren Abstand zu einander. Das Signal selbst ist im Gegensatz zur digitalen Fotografie aber nicht differenziert. Und da die Betrachtung und Signalverarbeitung durch den Mensch in beiden Fällen gleich erfolgt …


Nun ja, was soll`s. Wenn`s glücklich macht, ist`s ja gut.
@ Capgras:  :mrgreen:
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Benedictus d'Espinoza (1632 - 1677)

Offline hubspe

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Re: Donauauen bei Winzer. Efke IR820 4x5
« Antwort #11 am: 04. August 2014 - 11:59:57 »
@ Zille: Du bist eine echte Spaßbremse. Ich zweifele nicht an deinem Sachverstand, aber du diskutierst nicht, du beanspruchst die Deutungshoheit.

*seufz* Jepp. So einer hat immer recht, wirklich immer:D

@Zille lass man gut sein. Tut mir echt leid dass ich deine wahre Größe nicht gleich erkannt habe, kommt nicht wieder vor.  :lol: